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Wie finde ich das richtige Altenheim?

Privat - Newsletter 07/07/2016

Bis ins Jahr 2030 werden mehr als 22 Millionen Menschen älter als 65 Jahre sein. Im Vergleich zu den etwas mehr als 17 Millionen im Jahr 2013 ist dies eine Steigerung von mehr als 30 Prozent. Konsequenz aus dieser Entwicklung ist, dass die Altenpflege einen immer wichtigeren Teil in unserer Gesellschaft einnehmen wird. Umso bedeutender wird die Überlegung, in welchem Pflege- oder Altenheim Sie Ihre Angehörigen unterbringen. Wir geben Ihnen einige wertvolle Tipps, wie Sie das (den Umständen entsprechend) passende Heim finden können.

Wie finde ich das richtige Altenheim?
© Photographee.eu - Fotolia.com
Das äußere Erscheinungsbild
Ein wichtiger Punkt ist natürlich das äußere Erscheinungsbild des Heims. Dazu gehören neben der Sauberkeit und der Größe der einzelnen Zimmer auch ein professioneller Internetauftritt sowie das Angebot an Gemeinschaftsräumen und therapeutischen Maßnahmen. Gibt es ein Café oder eine Bibliothek? Kann der Bewohner an Kursen wie Schwimmen, Gymnastik oder Malen teilnehmen? Auch sollten Sie darauf achten, dass die Zimmer über Telefon, Fernsehgerät und Notrufknopf verfügen. Ein Einzelzimmer – oder für Ehepaare ein Doppelzimmer – sichert darüber hinaus eine größtmögliche Privatsphäre.   

Ärztliche Betreuung und Pflege
Neben der gesetzlich vorgeschriebenen Menge an examinierten Vollzeitkräften in der Pflege (in den meisten Bundesländern 50 Prozent des Pflegepersonals) gibt es zwei wichtige Kriterien, über die ein Altenheim im Optimalfall verfügen sollte. So ist es nicht selbstverständlich, dass ein geriatrisch ausgebildeter Arzt (Geriatrie = Altersheilkunde) die Bewohner eines Altenheims betreut. Darüber hinaus ist es sinnvoll, einen eigenen Bereich für Demenzkranke zur Verfügung zu stellen. Dies verhindert Konflikte zwischen den Bewohnern des Heims und fördert somit auch den Wohlfühlfaktor bei allen Beteiligten.  

Verpflegung
Frisches Obst, kostenlose Getränke und ein ausgewogener Speiseplan sollten in jedem Heim eine Selbstverständlichkeit darstellen. Flexible Kernzeiten bei der Essensausgabe sind ein weiteres Indiz dafür, dass auch auf die Bedürfnisse des Einzelnen Rücksicht genommen wird. Schließlich gibt es auch im Alter Langschläfer und Frühaufsteher.

Vertragsangelegenheiten
Achten Sie darauf, dass der Heimvertrag verständlich und eindeutig formuliert ist. Darüber hinaus sollten Pflegekosten sowie die Kosten für Unterkunft, Verpflegung und bauliche Maßnahmen einzeln aufgeführt werden. Dazu gehört auch die neu eingeführte Altenpflegeumlage. Sollten Sie einen Abschnitt im Vertrag nicht verstehen, lassen Sie ihn sich erklären oder fragen Sie einen Spezialisten um Rat.   

Allgemeine Tipps zum Abschluss
Nehmen Sie sich für den Besuch eines Pflegeheims mindestens einen halben Tag Zeit. Und kommen Sie ein weiteres Mal unangemeldet wieder. Achten Sie bei Ihren Besuchen besonders darauf, ob die Bewohner gepflegt aussehen und ob das Personal gut mit den Bewohnern umgeht.

Vergleichen Sie im Internet. Einige unabhängige Anbieter prüfen in regelmäßigen Abständen die Altenpflegeheime und verteilen sogenannte Pflegenoten. Diese ersetzen natürlich keinen persönlichen Besuch, für die erste Eingrenzung können aber auch sie sehr hilfreich sein. Schließlich sollen sich Ihre Angehörigen auch im Alter wohl fühlen. 

Übrigens: Im aktuellen Tarif der ÖRAG Rechtsschutzversicherung sind die Eltern des Versicherungsnehmers bei dauerhaftem Aufenthalt in einer Pflegeunterkunft im Baustein P mitversichert. Dies gilt auch für Angehörige über 60 Jahre die nicht mehr erwerbstätig sind, mit dem Versicherungsnehmer im selben Haus leben und dort mit Erstwohnsitz gemeldet sind.

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