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E-Mobilität – Die Deutschen bleiben skeptisch

Verkehr News 28/08/2023

Der Verkehr auf Deutschlands Straßen wandelt sich zusehends. In immer mehr Städten sausen E-Scooter durch die Straßen. Die Anzahl der Ladestationen für E-Autos wächst und immer mehr Menschen denken über eine Anschaffung nach. Viele bleiben aber nach wie vor skeptisch. Das zeigt eine Umfrage der öffentlichen Versicherer. Wir geben Tipps, was es beim Thema E-Mobilität zu beachten gilt.

© canetti - iStock
Mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland ist weiterhin skeptisch und entscheidet sich derzeit noch aktiv gegen den Kauf eines E-Autos. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov Deutschland im Auftrag der öffentlichen Versicherer. Besonders stark gegen eine Anschaffung sprach dabei der Grund, dass E-Autos eine geringere Reichweite als vergleichbare Verbrenner haben. Die Hälfte der befragten Personen befürchtet zudem Schwierigkeiten beim Laden. Ebenso viele bemängeln die Umweltbelastung im Zuge der Akku-Herstellung.

Zugleich nennen aber 31 Prozent der Befragten den Umweltschutz als wichtigsten Aspekt für die Anschaffung eines E-Autos (Mehrfachnennung möglich). Im Gegensatz zu Verbrennungsmotoren stoßen E-Autos keine schädlichen Abgase wie Kohlenstoffdioxid oder Feinstaub aus. Außerdem sind sie energieeffizienter und fördern die Entwicklung erneuerbarer Energien. Es gibt aber auch noch andere Gründe, die für die Anschaffung eines E-Autos sprechen. Die deutlich geringeren Fahrgeräusche wissen zum Beispiel 21 Prozent der Befragten zu schätzen. Insgesamt schließt sich jeder Fünfte der Aussage an „E-Autos sind schon jetzt die Zukunft“. Fast jeder Dritte denkt sogar darüber nach, sich ein E-Auto anzuschaffen (28 Prozent).

Die Transformation zur E-Mobilität hat aber gerade erst begonnen. Deshalb ist auch bei den passenden Versicherungslösungen viel in Bewegung. Bleiben Sie daher mit Ihrem persönlichen Berater oder Ihrer Beraterin in Kontakt, wenn Sie sich ein E-Auto anschaffen wollen. So können Sie sichergehen, den besten Versicherungsschutz für Ihr neues E-Auto zu bekommen. Übrigens ist ein „E“ am Ende eines Kennzeichens ein sicherer Hinweis darauf, dass es sich bei dem Fahrzeug um ein E-Auto handelt. Allerdings ist diese Angabe freiwillig, sodass auch Autos ohne eine solche Markierung ausschließlich mit Strom fahren können.

Es muss aber nicht gleich ein E-Auto sein. Gerade im Stadtverkehr entscheiden sich immer mehr Menschen zur Überbrückung kürzerer Distanzen gegen das Fahrrad und für einen E-Scooter. Mit der Verbreitung insbesondere mietbarer E-Scooter in deutschen Städten ist auch die Anzahl der Unfälle mit E-Scootern deutlich gestiegen. So ist laut Statistischem Bundesamt (Destatis) die Anzahl der E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden um fast die Hälfte gestiegen. Während 2021 noch 5.535 solcher Unfälle in Deutschland gezählt wurden, waren es 2022 bereits 8.260. In 80 Prozent der Fälle haben dabei die Fahrenden der E-Scooter selber den Schaden oder eine Verletzung davongetragen.

Laut der YouGov-Umfrage haben sich fast 40 Prozent derjenigen, die E-Scooter gefahren sind, schon einmal eine Verletzung zugezogen. Acht Prozent der Fahrenden konnten sogar von gebrochenen Knochen berichten. Während solche Verletzungen durch die Krankenkasse abgedeckt werden, gestaltet es sich bei etwaigen bleibenden Schäden schwieriger. Sollte im Zuge eines Unfalls zum Beispiel der Umbau des eigenen Hauses nötig werden, um autonom zu bleiben, wäre das keine Krankenkassenleistung. Hier kann eine private Unfallversicherung helfen. Diese hilft im Ernstfall zum Beispiel mit einer finanziellen Leistung oder lebenslanger Unfallrente oder auch mit einem Krankenhaustagegeld, einer Haushaltshilfe oder sogar einem professionellen Reha-Management. Dabei spielt es übrigens keine Rolle, ob sich der Unfall auf einem E-Scooter ereignete oder womöglich sogar im eigenen Haushalt.    

Verletzt man bei der Nutzung eines E-Scooters eine andere Person oder beschädigt deren Eigentum, leistet die Unfallversicherung allerdings nicht. Das ist die Aufgabe der Haftpflichtversicherung. Diese ist verpflichtend für E-Scooter – ohne ist es nicht gestattet, mit einem E-Scooter am öffentlichen Straßenverkehr teilzunehmen. Gemietete E-Scooter sind vom Anbieter haftpflichtversichert, sodass sich die Nutzenden zumindest darüber keine Gedanken machen müssen. Bei einem eigenen E-Scooter sollten sich die Eigentümer hingegen an Ihren Berater oder Ihre Beraterin wenden um sicherzugehen, dass ausreichender Haftpflichtschutz besteht.

Die YouGov-Umfrage
Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, die im Auftrag der öffentlichen Versicherer stattfand. 2.086 Personen nahmen zwischen dem 30. Juni 2023 und 02. Juli 2023 daran teil. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.
 
 

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