Beitrage zum Thema Rechtsschutzversicherung
Beitrage zum Thema Rechtsschutzversicherung
Beitrage zum Thema Rechtsschutzversicherung
Sie sind hier: Startseite / ... /News & Infos /Newsletter-Beiträge

Worauf Sie beim Buchen eines Mietwagens achten sollten

Verkehr - Newsletter 28/06/2018

Viele Touristen greifen an ihrem Urlaubsort auf einen Mietwagen zurück. Egal, ob man auf Mallorca in die Berge oder auf Fuerteventura von Küste zu Küste fahren möchte – ein Mietwagen bietet im Urlaub die Freiheit, spontan zu entscheiden, was man erleben möchte. Auch wenn eine Vielzahl von Mietwagen-Firmen seriös arbeiten, sollte man aufpassen, dass man nicht versehentlich in eine der vielen „Preisfallen“ tappt. Wir haben Ihnen einige Tipps zusammengestellt, die Sie beim Buchen eines Mietwagens berücksichtigen sollten.

Worauf Sie beim Buchen eines Mietwagens achten sollten
© Tomasz Zajda- Fotolia.com
Ein klassisches Problem betrifft die Vollkaskoversicherung im Ausland. Am sinnvollsten ist eine im Mietpreis enthaltene Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung, da Ihnen diese bei einem Schaden viel Ärger und auch Kosten ersparen kann. Häufig sind jedoch einzelne Teile des Autos bei Mietwagen im Ausland von der Versicherung ausgeschlossen. Hierzu gehören oftmals die Reifen, die Autoscheiben oder auch der Unterboden. Eine Zusatzversicherung für Glas und Reifen empfiehlt sich dann auf jeden Fall.

Auch in Bezug auf die Kfz-Haftpflichtversicherung sollte der Mieter genau in den Vertrag schauen. In Deutschland und den meisten anderen EU-Ländern gibt es eine gesetzliche Mindestdeckungssumme, an die sich die Mietwagen-Anbieter halten müssen. Außerhalb der EU sind diese Deckungssummen oft zu niedrig angesetzt. Achten Sie darauf, dass die Deckungssumme für Personenschäden mindestens 7,5 Millionen Euro beträgt. Für Sachschäden sollte ein Wert von ca. einer Million Euro im Vertrag stehen.

Außerdem verdienen sich die Mietgesellschaften häufig einige Euro mit hierzulande eher unüblichen Tankregelungen. So kommt es nicht selten vor, dass das Auto von der Mietgesellschaft vollgetankt wird (natürlich zu einem völlig überhöhten Spritpreis) und leer zurückgegeben werden soll. Mit dieser sogenannten „Full-to-empty-Klausel“ gewinnt die Gesellschaft auch das Restbenzin, das der Urlauber nicht mehr „verfahren“ konnte oder wollte. Hier empfiehlt es sich, nach einem Tarif zu fragen, bei dem Sie den Wagen vollgetankt übernehmen und ihn ebenfalls vollgetankt zurückgeben.

Weitere Zusatzkosten warten bei Verträgen mit einer beschränkten Freikilometerzahl. Hier sollten Sie immer unbegrenzte Kilometer auswählen. Auch Zusatzfahrer, Kindersitze oder die Rückgabe außerhalb der Öffnungszeiten kosten häufig extra.

Im Falle der Rückgabe außerhalb der Öffnungszeiten kann noch ein weiteres Problem auftreten: Da niemand den Wagen entgegennimmt und Ihnen somit auch niemand bestätigen kann, dass der Wagen ohne Schaden zurückgegeben wurde, kann die Gefahr bestehen, dass die Autovermietung im Nachhinein Schäden in Rechnung stellt, die vielleicht erst später am Fahrzeug entstanden sind.

Am Ende ist es sinnvoll, dass die Vertragsunterlagen in deutscher Sprache, zumindest aber in Englisch vorliegen. Denn Sie sollten nichts unterschreiben, was Sie nicht verstehen. Häufig macht es zudem Sinn, den Mietvertrag bereits vor der Abfahrt in den Urlaub abzuschließen. Für einen in Deutschland unterschriebenen Vertrag gilt schließlich deutsches Recht. Sollte es später zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen, müssen Sie keinen ausländischen Anwalt einschalten oder teure Rechtsgutachten anfertigen lassen.

Die „Rund um Rechtsschutz“-Redaktion wünscht allen Leserinnen und Lesern einen schönen Urlaub und eine gute Fahrt!

Erste Hilfe im Rechtsschutzfall MEINRECHT Rechtsservice von A bis Z

0211 529-5555

  • Erste Hilfe im Rechtsschutzfall
  • Anwaltsempfehlung
  • Telefonische Rechtsberatung
  • Mediation

mehr erfahren

Erste Hilfe im Rechtsschutzfall MEINRECHT Rechtsservice von A bis Z

0211 529-5555

  • Erste Hilfe im Rechtsschutzfall
  • Anwaltsempfehlung
  • Telefonische Rechtsberatung
  • Mediation

mehr erfahren

Verkehrs-Rechtsschutz (*250 Euro Selbstbeteiligung)

Verkehrs-Rechtsschutz (*250 Euro Selbstbeteiligung)

Mehr Beiträge zum Thema: Auto & Verkehr

Die richtigen Winterreifen

Rechtsirrtümer im Alltag – Der Verkehrsunfall

Der gemietete Parkplatz und die Gefahr von oben

Wenn es im Straßenverkehr kracht. Was man nach einem Autounfall beachten sollte!

E-Bike oder Pedelec? Wo ist der Unterschied?

Ratgeber: mit dem Auto in die Sommerferien

Achtung, Wildwechsel – auch im Frühling ist Vorsicht geboten

Karneval – keine Narrenfreiheit im Straßenverkehr

„Gekauft wie gesehen“ schließt Gewährleistungsansprüche nicht aus

Winterreifenpflicht im Ausland

Rechtsirrtümer im Alltag – Autobahn

Wildunfall – wer zahlt eigentlich die Straßenreinigung?

Vorsicht, Radfahrer! – Worauf Autofahrer besonders achten sollten

Unfall mit dem Auto des Vaters - zahlt die Versicherung?

Das zerkratzte Auto – wer haftet bei Schäden durch Waschanlagen

Kein Fahrverbot trotz Rotlichtverstoßes?

Das Verkehrsschild übersehen - Augenblickversagen?

Mit dem Fahrrad durch den Winter

Das Fahrverbot der Straßenverkehrsordnung

Der unterschätzte Zebrastreifen

Achtung, Bußgeld – fünf Dinge, die Sie im Winter besser nicht tun sollten!

Mit dem Auto in den Herbst

Falschparker auf Privatgrundstück – abschleppen?

Der sichere Schulweg

Erste Hilfe will gelernt sein

Die Autofahrt im Sommer

Fahrzeugschaden aufgrund von Schlaglöchern – was tun?

Augen auf beim Gebrauchtwagenkauf!

Wie man Kinder im Auto richtig anschnallt

Mit der Autodachbox sicher in den Urlaub

Mit dem Auto durch den Winter

Der gefährdete Auto-Stellplatz

Der richtige Winterreifen

Was tun bei einem Wildschaden

Was tun bei einem Autounfall

Im falschen Bus - Schadenersatz

Mit dem Auto in die Sommerferien

Nutzung des Mobiltelefons zur Werkstattsuche

Der rollende Einkaufswagen

Mit dem E-Bike im Straßenverkehr

Das nachträglich aufgestellte Halteverbotsschild

Winterreifenpflicht im Ausland

Der betrunkene Fahrradfahrer

Ausgerutscht! Glatteis im Parkhaus.

 

Erste Hilfe im Rechtsschutzfall MEINRECHT Rechtsservice von A bis Z

0211 529-5555

  • Erste Hilfe im Rechtsschutzfall
  • Anwaltsempfehlung
  • Telefonische Rechtsberatung
  • Mediation

mehr erfahren