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Tipps zur Heizsaison

Haus & Wohnen - Newsletter 14/12/2017

Die Heizsaison dauert in Deutschland grob von Oktober bis April. Mit richtigem Heizen kann der Verbraucher nicht nur Geld sparen, der sinnvolle Umgang mit der Heizung vermeidet zusätzlich Schimmelbildung. Aber was passiert, wenn nach einem langen Sommer die Heizung in Ihrer Mietwohnung nicht anspringt? Wir haben für Sie einige Tipps zusammengestellt, mit denen Sie gut durch die Heizsaison kommen.

Tipps zur Heizsaison
© lightpoet - Fotolia.com
Wer Geld sparen möchte, indem er wenig heizt, tut sich häufig keinen Gefallen. Das hat verschiedene Gründe. Zum einen werden Zimmer, die konsequent zu wenig beheizt werden, häufiger von Schimmel befallen, da etwaige Feuchtigkeit an kalten Wänden kondensiert. Zum anderen nimmt es einen viel längeren Zeitraum in Anspruch, ein Zimmer zu heizen, wenn die Temperatur im Zimmer erst einmal unter zwölf Grad Celsius gesunken ist. Ein zu starkes Heizen hat allerdings auch seine Nachteile, so sinkt in diesem Fall die Luftfeuchtigkeit im Zimmer, was das Risiko für Atemwegserkrankungen erhöht. Empfohlen werden 20 Grad für Wohnzimmer und Küche, 22 bis 24 Grad für Bade- und Kinderzimmer sowie 16 Grad im Schlafzimmer.

Um richtig zu heizen, muss die Heizung aber funktionieren. In Mietwohnungen gibt es immer wieder Streit, weil nach dem Sommer die Heizungen nicht richtig laufen. Von Oktober bis April müssen Heizungsanlagen in Wohngebäuden so programmiert sein, dass sie zwischen 6 Uhr morgens und 23 Uhr abends eine Mindesttemperatur von 18 bis 22 Grad ermöglichen. Liegen die zu erreichenden Temperaturen darunter, so liegt ein Mangel vor. Der Mieter ist dann verpflichtet, den Vermieter unverzüglich darüber in Kenntnis zu setzen. Hierbei sollten Sie unbedingt daran denken, den Zeitpunkt zu nennen, an dem der Mangel erstmals aufgetreten ist. Setzen Sie zudem eine Frist, bis wann der Mangel behoben werden soll. Die Mitteilung sollte unbedingt schriftlich erfolgen und zur Sicherheit per Einschreiben an den Vermieter gesendet werden. Außerdem sollten Sie im Fall einer längeren Beeinträchtigung ein Protokoll führen, in dem Sie die Temperaturen samt Uhrzeit vermerken. Dies dient Beweiszwecken. Hierfür reicht es, wenn Sie einmal tagsüber und einmal abends die Temperaturen messen.

Aber seien Sie nicht zu vorschnell bei der Androhung von Mietminderungen. Eine kurzzeitige Unterbrechung der Heizleistung gehört zum allgemeinen Lebensrisiko. Die Heizung muss mindestens an zwei bis drei Tagen hintereinander ausgefallen sein oder die geforderte Leistung nicht erbracht haben. Im Zweifel sollten Sie diesbezüglich sowie zur die Höhe der Minderung einen Fachmann befragen.  

Heizkosten sparen, aber wie?

Um Heizkosten zu sparen, sollten Sie die Heizkörper in Ihrer Wohnung nicht mit schweren Möbeln zustellen. Hierdurch kann die Heizung die Wärme nicht ungehindert abgeben. Möbel oder auch schwere Gardinen kosten bis zu 15 Prozent der abgegebenen Wärme. Hauptaugenmerk sollten Sie stattdessen auf die verschiedenen Verluststellen legen. Schwachpunkte können Rollladenkästen, der Spalt unter der Tür (vor allem bei Altbauwohnungen) sowie die richtige Fassadendämmung sein. Für den Rollladenkasten, durch den häufig kalte Luft in die Wohnung eindringen kann, reicht meist schon eine Dämmmatte, während die Tür mit einer sogenannten Besendichtung aus dem Baumarkt abgedichtet werden kann. Die Fassadendämmung ist natürlich die Aufgabe des Vermieters. Aber auch der Mieter kann hinter Heizkörpern an Außenwänden Dämmplatten anbringen, die den Wärmeverlust abdämpfen.

Auch kleine Handgriffe führen zum Erfolg. So sollten Sie die Heizkörper entlüften, sobald Sie ein „Gluckern“ – ein Anzeichen für zu viel überschüssige Luft – nach dem Einschalten der Heizung hören. Mit einem regelmäßigen Entlüften der Heizung lassen sich die Heizkosten um bis zu 15 Prozent senken.

Letztlich ist auch das richtige Lüften der Wohnung von großer Bedeutung. Täglich verdunsten einige Liter Wasser in einem ganz normalen Haushalt. Um Schimmelbildung zu vermeiden, sollte zwei Mal täglich für einige Minuten gelüftet werden. Am besten so, dass Durchzug entstehen kann. Während dieser Zeit sollten Sie die Heizungen in der Wohnung natürlich herunterdrehen. Dauergekippte Fenster führen zwar zu viel frischer Luft in den Räumlichkeiten, die Heizleistung wird dadurch aber unnötig hochgetrieben. Außerdem kühlen Möbel und Wände aus, was vermieden werden sollte. 
 
 

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