Geschäftszahlen 2008 |
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Partner der öffentlichen Versicherer und Sparkassen weiter auf dem Vormarsch:
ÖRAG Rechtsschutz wächst dreimal so stark wie die Branche
Öffentlicher Rechtsschutzversicherer steigert Bruttobeitragseinnahmen um über 5 Prozent – Jahresüberschuss von 4,9 Millionen Euro erwirtschaftet – ÖRAG will mittelfristig in die Top 3 der Branche aufrücken
Düsseldorf, 26. Mai 2009: Die ÖRAG Rechtsschutzversicherungs-AG ist im Geschäftsjahr 2008 mehr
als dreimal so stark gewachsen wie die Branche. Während der Markt ein Plus von 1,6 Prozent
verbuchte, steigerte die in Düsseldorf ansässige ÖRAG ihre Bruttobeitragseinnahmen um 5,3 Prozent
auf 207 Millionen Euro. Damit erhöhte der Rechtsschutzpartner der öffentlichen Versicherer und
Sparkassen-Finanzgruppe seinen Marktanteil auf 6,3 Prozent und liegt auf Position Fünf unter den
deutschen Rechtsschutzversicherern.
Beim Neugeschäft legte die ÖRAG kräftig zu: So verzeichnete das Unternehmen auf der
Beitragsseite vor allem aufgrund der Intensivierung des Geschäfts mit Kommunen und des Ausbaus des
Firmenkundengeschäfts über die Sparkassen ein Plus von gut 13 Prozent. Seinen Vertragsbestand baute
der Rechtsschutzversicherer leicht auf nunmehr 1,25 Millionen Stück aus. Die gemeldeten Schäden
gingen um mehr als 4 Prozent zurück. Mit plus 0,6 Prozent lagen die Schadenzahlungen bei nochmals
verbesserter Abwicklungsgeschwindigkeit nahezu auf Vorjahresniveau. Diese positive Entwicklung
erlaubt der ÖRAG eine weitere Stärkung der Bruttoschadenreserven um 25,9 Millionen Euro (+ 11,5
Prozent). Damit sieht sich das Unternehmen bezogen auf seine Wachstumsstrategie und einer möglichen
Erhöhung der Anwaltsgebühren im Jahr 2010 gut gerüstet. Trotz schwieriger wirtschaftlicher
Rahmenbedingungen aufgrund der Finanzmarktkrise erhöhte sich der Bestandswert der Kapitalanlagen im
abgelaufenen Geschäftsjahr um mehr als 10 Prozent auf 362,2 Millionen Euro, wobei die ÖRAG ein
Kapitalanlageergebnis von 12,7 Millionen Euro bei einer Nettoverzinsung von 3,7 Prozent erzielte.
Von den Bewertungsmöglichkeiten des § 341b Abs. 2 Handelsgesetzbuch musste kein Gebrauch gemacht
werden. Stille Lasten sind nicht vorhanden. Insgesamt erwirtschaftete der Rechtsschutzversicherer
im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss nach Steuern und Abschreibungen auf Aktien von
rund 4,9 (Vorjahr: 6,8) Millionen Euro.
Termin beim Netzwerk-Anwalt innerhalb von drei Tagen
Das abermals überdurchschnittliche Wachstum sieht ÖRAG-Vorstand Andreas Heinsen vor allem in der
Aufstellung seines Unternehmens mit ganzheitlichem Rechtsservice begründet: "Herzstück des
erfolgreichen Geschäftsmodells der ÖRAG ist unser telefonischer Rechtsservice INFO§TEL, bei dem
rund 100 Volljuristen Kunden und Vertriebspartnern mit Tipps und Hilfestellungen in Rechtsfragen
zur Seite stehen", erläutert Heinsen. Im vergangenen Jahr führten die Experten der ÖRAG mehr als
eine halbe Million Telefonate, um Kunden beispielsweise eine erste Einschätzung der Rechtslage zu
geben, Rechtsschutzfälle aufzunehmen und deren Erfolgsaussichten zu prüfen. Weit über die Hälfte
aller Schadenfälle wird mittlerweile über INFO§TEL gemeldet. In 85 Prozent dieser Fälle entscheidet
die ÖRAG sofort am Telefon über eine Deckungszusage – ohne schriftliche Korrespondenz oder
Vorlage von Dokumenten. Die vergleichbare Quote der Branche liegt bei 36 Prozent. Heinsen: "Damit
setzen wir in diesem Bereich eine beeindruckende Benchmark." Mehr als ein Fünftel der ÖRAG-Kunden
wird zudem auf Wunsch direkt in eine Anwaltskanzlei aus dem bundesweiten Kooperationsnetzwerk des
Rechtsschutzversicherers weitergeleitet. "Die in ihren Gerichtsbezirken etablierten
Partnerkanzleien der ÖRAG verfügen über Fachanwälte in allen Rechtsgebieten und unterliegen unserer
regelmäßigen Qualitätsüberprüfung", so der ÖRAG-Vorstand. "Darüber hinaus sind sie zum
überwiegenden Teil bereits ISO-zertifiziert und haben ein hervorragend mit der ÖRAG vernetztes
Kanzleimanagement." Die an diese Kanzleien vermittelten Kunden haben zudem die Garantie, innerhalb
von drei Tagen einen Gesprächstermin zu bekommen. Heinsen: "Auch aus diesem Grund fühlen sich rund
drei Viertel unserer Kunden im Schadenfall optimal betreut und haben uns dies im Rahmen der
letztjährigen Kundenzufriedenheitsstudie KUBUS mit Bestnoten bestätigt."
ÖRAG peilt Position unter den Top 3 der Branche an
Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die ÖRAG trotz des nach wie vor schwierigen wirtschaftlichen Umfelds mit einem abermaligen Wachstum deutlich über dem Branchenschnitt und einem im Vergleich zum Jahr 2008 gesteigerten Geschäftsergebnis. So verzeichnet der Rechtsschutzversicherer nach den ersten vier Monaten des aktuellen Geschäftsjahrs eine Steigerung des Neugeschäfts von fast 10 Prozent. "Auch in diesem Jahr werden wir die enormen Potenziale, die der Rechtsschutzmarkt birgt, gemeinsam mit unseren Partnern im Sparkassen-Finanzverbund ausschöpfen", plant Vertriebsvorstand Klaus R. Hartung, seit Mitte des letzten Jahres im Vorstand der ÖRAG und Nachfolger von Clemens Fuchs, der zum Jahresende 2008 in den Ruhestand ging. So seien aktuell lediglich gut 40 Prozent der deutschen Haushalte im Besitz einer Rechtsschutzpolice, wobei ein Fünftel dieser Haushalte nur über eine Verkehrsrechtsschutz-Deckung verfüge. "Mit unserem modularen Produktkonzept und unserer Philosophie des Rundum-Rechtsservice haben wir bereits vor vielen Jahren – als erster Rechtsschutzversicherer überhaupt – einen für unsere gesamte Branche richtungsweisenden Weg eingeschlagen", so Hartung. "Unser erfolgreiches Geschäftsjahr bestätigt einmal mehr, dass wir mit unserer Strategie den Nerv der Zeit treffen. Deshalb gehen wir diesen Weg, der die ÖRAG mittelfristig in die Top 3 der deutschen Rechtsschutzversicherer führen wird, konsequent weiter."
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Sind zufrieden mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr ihres Unternehmens: Die Vorstände der ÖRAG Rechtsschutzversicherung Klaus R. Hartung (links) und Andreas Heinsen. |
